Aktuelles

Für den neuen biomedizinischen Verbund "Institute for Biomedical Translation" stellt das Land Niedersachsen über das Niedersächsische Vorab der VolkswagenStiftung für die Jahre 2022 bis 2026 ein Budget von 25 Millionen Euro zur Verfügung. Gründungsinstitutionen sind die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig.

Technischer Fortschritt und Dekarbonisierung reichen nicht mehr aus, um die Klimawende zu erreichen. Gefragt ist ein sozialer und kultureller Wandel. Darin waren sich am 8. Juni 2022 die Expert:innen im Herrenhäuser Forum zur Wirkung der Studie "Grenzen des Wachstums" einig.

Forschung an "Neuromorphic Computing" könnte zu einer neuen Generation von Computern führen. Hanna Denecke und Franz Dettenwanger erklären, worauf unser neues Förderangebot abzielt und wer sich bewerben kann.

Wie können wir digitale Kommunikationsplattformen in den Dienst der Demokratie stellen? Wie die Unternehmen zur Verantwortung ziehen, die eine kritische Infrastruktur für die demokratische Willensbildung zur Verfügung stellen, dabei aber völlig intransparent für ihre Nutzer:innen agieren? Diesen Fragen gingen zwei Expertinnen in der 22. Leopoldina Lecture am 24. Mai 2022 im Xplanatorium Herrenhausen nach.

Noura Hammouda diskutiert mit anderen Expert:innen am 8. Juni über die "Grenzen des Wachstums". Im Interview erzählt sie, was aus ihrer Sicht in der Politik falsch läuft – und was ihr trotzdem Hoffnung für die Zukunft gibt.

Forschende aus München haben eine neue Theorie entwickelt, wie sich komplexes Leben auf der Erde entwickeln konnte: Sie schlagen ein neues Konzept vor, das besagt, dass eine Mischung aus RNA-Molekülen und Peptiden die Evolution hin zu komplexeren Lebensformen in Gang brachte.

Wie können wir künstliche Intelligenz sachlich und unaufgeregt betrachten? Forschende am RHET AI Center untersuchen, welche Interessen und Bilder die gesellschaftliche Wahrnehmung und den Diskurs um die Technologie prägen.

Das Projekt Doing Memory untersucht, wie die Gesellschaft mit der Erinnerung an rechte Gewalttaten umgeht. Der Fokus liegt auf den rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992.

Der Branchenverband Wissenschaftspressekonferenz (WPK) vergibt jährlich 300.000 Euro für neue Ideen im Wissenschafts- und Datenjournalismus. Bis zum 15. Juli 2022 können sich auch Interessierte aus der Scientific Community bewerben. Finanziert wird der Fonds von der VolkswagenStiftung und fünf weiteren Stiftungen.